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übers klima reden: Die Kunst der Ausrede

11.11.2026, 18:00–19:30

Vortrag mit Thomas Benedikter

Deutsch

Ein Ausflug in die Klimapsychologie

Im Großen und Ganzen scheinen fast alle den Klimawandel ernst zu nehmen, aktiven Klimaschutz zu befürworten und die Gefahren der scheinbar unaufhaltsamen Erderhitzung zu kennen. Und doch wird weiter Energie verschwendet, verbaut, gefahren, geflogen, die Tierproduktion ausgeweitet, fossil geheizt, als gäbe es den Klimawandel gar nicht. Vermutlich müssen die meisten von uns eingestehen: unsere Konsumentscheidungen stehen nicht im Einklang mit unseren grundsätzlich umwelt- und klimafreundlichen Einstellungen. Doch haben wir ein erstaunliches Talent entwickelt, mit Widersprüchen zu leben und liebgewonnene Gewohnheiten gesundzubeten. Unsere nach außen hin klimafreundliche Einstellung führt nicht zu entsprechenden Entscheidungen. Wie bei Parteien vor und nach der Wahl: zwischen den Versprechen und den umgesetzten Programmen klafft eine Lücke. Wir befassen uns mit zehn der gängigsten Arten von Ausreden.

Veranstaltungssaal, Stock III

In Zusammenarbeit mit POLITiS und Oldies for Future

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